Interventionelle Radiologie

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Interventionelle Radiologie

Um die wachsende Zahl von Patienten diagnostisch und therapeutisch bestmöglich zu versorgen, bedient man sich in Ottweilerauch der so genannten interventionellen Radiologie. Dieser Begriff umschreibt gängige und hoch spezialisierte Röntgenuntersuchungen und Behandlungen der Blutgefäße. 

Ziel dieser medizinischen Arbeitsweise ist es, die durch Verkalkung (Arteriosklerose) verengten oder gar verschlossenen Adern zu öffnen, die Durchblutung dauerhaft wieder herzustellen und somit die Versorgung der Organe und des Gewebes mit Sauerstoff und Nährstoffen zu sichern. Da diese Behandlung schmerzfrei unter lokaler Betäubung ambulant durchgeführt werden kann, ist sie eine schonende Alternative zur herkömmlichen Gefäßoperation unter Vollnarkose.

In der Radiodiagnostik steht mit der so genannten Angiografie ein Durchleuchtungsverfahren mit geringer Strahlenbelastung zur Verfügung, mit dem Verschlussprozesse der Arterien am besten erkannt und in vielen Fällen auch gleichzeitig mit Hilfe einer Aufdehnung oder einer Stenteinlage saniert werden können.
Bei ergänzenden Fragestellungen stehen den Radiologen die Methoden der erweiterten Bildgebung (Computertomografie und Kernspintomografie) zur Verfügung.

Team

Dr. med. Thomas Frenzel

Leitender Arzt für diagnostische interventionelle Radiologie, Facharzt für Radiologie

Intermediate Care

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Orthopädie und Unfallchirurgie

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

Die Orthopädie befasst sich mit den angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Wir behandeln mit bewährten konservativen und modernen operativen Verfahren die Krankheiten und Verletzungen. Dabei wird besonderer Wert auf eine ausgewogene Kombination aus Therapien und individuellen Behandlungsformen gelegt.

Im Rahmen der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bieten wir eine breit gefächerte unfallchirurgische Grundversorgung mit modernen Implantaten bei Brüchen der Extremitäten an.

Nach baulichen Maßnahmen in den letzten Jahren stehen ein neuer Operationstrakt, eine neue Intensivstation, ein modernisierter diagnostischer Bereich und eine neu eingerichtete Abteilung für Physikalische Therapie zur Verfügung. Sie deckt das gesamte Spektrum der rehabilitativen Maßnahmen ab und ist eng in die Gesamtversorgung eingebunden.

Leistungsspektrum

Unsere Leistungenauf einen Blick

  • Endoprothetik der großen Gelenke
    (Hüfte, Knie, Schulter, Sprunggelenk), Möglichkeit der Eigenblutspende in Zusammenarbeit mit der Anästhesieabteilung
  • Arthroskopische Gelenkoperationen
    (insbesondere Kniegelenk, einschließlich Kreuzbandersatzplastik)
  • Wirbelsäulenoperationen
    (Bandscheibenoperationen, stabilisierende und minimal-invasive Operationen)
  • Fuß- und handchirurgische Operationen
    (Vorfuß- und Zehenfehlstellungen, posttraumatische Fehlstellungen)
  • Kinderorthopädie
    operative und konservative Therapie angeborener Missbildungen, z.B.: Fußfehlstellungen, Hüftdysplasie, cerebrale Bewegungsstörungen
  • Sportorthopädie

 

 

Qualitätsbericht

Team

Dr. med. Joachim Wagner

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spez. Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Arthroskopische Chirurgie

Dr. med. Mark Reinert

Leiter Sektion Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin

Dr. med. Ralph Dubitscher

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie, Notfallmedizin

Volker Gehring

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Sanitätsrat Dr. med. Josef Mischo

Oberarzt, Facharzt für Unfallchirurgie und Chirurgie

Pflege

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Ihre Pflege

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes erfüllen ihre pflegerischen Aufgaben am Krankenbett und auch außerhalb des Krankenzimmers in den Funktionsbereichen wie z. B.  im Operationssaal, bei der Anästhesie, in der Endoskopie und in den Ambulanzen.
Sie begleiten den Patienten von der Aufnahme (ZPA) bis zur Entlassung.
Menschliche Zuwendung und ein offenes Ohr für Ihre kleineren und größeren Probleme sind bei uns selbstverständlich. Je mehr wir über Ihre persönlichen Bedürfnisse erfahren, desto mehr tragen wir dazu bei, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.
Unseren Mitarbeitern des Pflegedienstes können Sie sich " Rund um die Uhr" anvertrauen.

Auf den Stationen werden Sie vom Pflegepersonal in einen gesundheitsfördernden Pflegealltag eingebunden und können sich in einer vertrauensvollen Umgebung gut aufgehoben fühlen.

Unsere umfassende Pflege soll Ihnen helfen, schnell wieder gesund zu werden.

Physiotherapie

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

In unserem Haus gehören wir zu einem medizinischen Team, in dem alle Fachbereiche zusammen arbeiten. Eine speziell auf Sie ausgerichtete Therapie steht im Vordergrund unserer Arbeit, denn Ihre Gesundheit ist uns wichtig. Zusammen mit den behandelnden Ärzten unseres Hauses wird bei der konservativen Therapie ein individueller Therapieplan erstellt. Die stationäre Behandlung erfolgt auf Anordnung des behandelnden Arztes. Je nach Gesundheitszustand des Patienten findet die Therapie entweder auf der jeweiligen Station statt oder in den Räumen der Physiotherapie.

Ergänzend zur Einzeltherapie bieten wir den Patienten auch Gruppentherapie an.

Unsere Abteilung befindet sich im 1. Untergeschoss unseres Krankenhauses. In unserer Abteilung arbeiten sechs Physiotherapeuten/innen und zwei Masseur/innen sowie ein medizinischer Bademeister. Wir sind in allen Fachbereichen unserer Klinik tätig: Innere Medizin, Chirurgie / Gefäßchirurgie, Orthopädie / Unfallchirurgie

Die Leistungen unserer Abteilung stehen auch ambulanten Patienten zur Verfügung. Dazu benötigen Sie ein Rezept von Ihrem Hausarzt oder Facharzt.

Bitte vereinbaren Sie einen Termin! Sie erreichen uns montags-freitags von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Telefon / Physiotherapie: 06824 307-250    Telefon / Bäder-Abteilung: 06824 307-251

Leistungsspektrum

 Physiotherapie

  • KG-Ganzbehandlung
  • KG auf neurophysiologischer Basis
  • Konservative Therapie
  • Atemtherapie
  • Manuelle Therapie
  • Brügger
  • Vojta
  • Bobath
  • Funktionelle Bewegungslehre (FBL)
  • Cyriax
  • Dorn / Breuß-Methode
  • Eisanwendung
  • Wachsbad
  • Extensionbehandlung im Schlingentisch
  • Extensionbehandlung Glissonsschlinge
  • Elektrotherapie

 

Bäder-Abteilung

  • Klassische Massage
  • Extensionmassage
  • Manuelle Lymphdrainage
  • Fußreflexzonentherapie
  • Unterwassermassage
  • Elektrotherapie
  • Fangopackungen
  • Heublumenpackungen
  • Wärmeanwendungen
  • Eisanwendungen
  • Vierzellenbäder
  • Medizinische Bäder
  • Inhalation

Interdisziplinäre Intensivstation

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Nach großen Operationen oder bei schlechtem Allgemeinzustand werden die Patienten auf die interdisziplinäre Intensivstation bzw. Intermediate Care Station verlegt, deren Leitung der Anästhesieabteilung und der Abteilung Innere Medizin obliegt.

Die verschiedenen Körperfunktionen werden mit einer modernen Monitoranlage überwacht (nichtinvasiv oder invasiv). Vorübergehend beeinträchtigte oder ganz ausgefallene Körperfunktionen werden medikamentös und maschinell unterstützt (z. B. künstliche Beatmung oder Dialyse).

Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Innere Medizin. Schwerpunkte stellen die Intensivtherapie nach großen orthopädischen und gefäßchirurgischen Operationen dar sowie die Intensivbehandlung der Sepsis (Blutvergiftung).

Team

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor, Facharzt für Anästhesie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement;

Telefon:06824 307-233
Telefax:06824 307-534
E-Mail:anaesthesie.​otw@​marienhaus.​de

Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Müller-Best

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Innere Medizin

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Klinik für Innere Medizin

Die Klinik für Innere Medizin unter der Leitung von Herrn Chefarzt Privat-Dozent Dr. med. Patrick Müller-Best versorgt jährlich ca. 3.000 Patienten. Die Abteilung umfasst 50 Betten; zudem werden gemeinsam mit der Anästhesie acht Betten auf der interdisziplinären Intensivstation und vier Betten auf der Intermediate Care Station vorgehalten.

Auf Grund der gesellschaftlichen Entwicklung mit deutlicher Zunahme von Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen bilden aufbauend auf der breiten allgemeinen Inneren Medizin insbesondere die Kardiologie („Herzerkrankungen“) und die Angiologie („Gefäßerkrankungen“) Schwerpunkte unserer Fachabteilung.

Wir arbeiten als standortübergreifendes Zentrum für Kardiologie eng mit der Klinik für Innere Medizin II des Marienhaus Klinikum Saarlouis - Dillingen zusammen. Hierbei werden an jedem der beiden Standorte eine kardiologische Basisversorgung mittels Herzkatheter und Schrittmacher/Defibrillator-Therapie bei unterschiedlicher kardiologischer Spezialversorgung vorgehalten.

Ebenso besteht eine enge standortübergreifende Zusammenarbeit mit der Abteilung Innere Medizin des Marienkrankenhauses St. Wendel.

Unsere Schwerpunkte:

  • Es wird ein weites Spektrum der nichtinvasiven und invasiven Diagnostik und Therapie der Erwachsenen-Kardiologie angeboten.

  • Es werden alle internistischen Notfälle unter Berücksichtigung der Kardiologie (akuter Herzinfarkt, kardiogener Schock, akute Herzmuskelschwäche, akute Herzmuskelentzündung, akute Lungenembolie) und der Pneumologie (akute respiratorische Insuffizienz, z. B. bei chronisch obstruktiver Atemwegserkrankung) behandelt.

  • Akut lebensbedrohliche Zustände behandeln wir gemeinsam mit den Kollegen der Anästhesiololgie auf unserer modernen, interdisziplinären Intensiv- und Intermediate Care Station.

  • Die angiologische Behandlung von Erkrankungen der Adern („Schaufensterkrankheit“, Verengungen der Halsschlagadern und Nierengefäße, Aussackungen der Bauchschlagader) und Venen (Thrombose, Krampfadern) erfolgt interdisziplinär in enger Kooperation mit den Abteilungen für Gefäßchirurgie und interventionelle Radiologie, um für jeden Patienten die individuell beste Therapie (konservativ, interventionell, operativ) zu gewährleisten.

  • Darüber hinaus verfügen wir über große Erfahrungen im Bereich der Erkennung und Behandlung von Erkrankungen der Lunge, des Magen-/Darmtraktes sowie der Gallenwege.

  • Computertomographien werden in Kooperation mit einer radiologischen Praxis durchgeführt.

Der Klinik für Innere Medizin sind auch das Labor  des Krankenhauses und die internistische Röntgenabteilung angeschlossen.

Unser Leistungsspektrum

Basis- und Spezialdiagnostik:

EKG:

  • Ruhe-EKG
  • Belastungs-EKG (Ergometrie)
  • Langzeit-EKG
  • Implantierbare Eventrecorder (Ereignisaufzeichnung zur Abklärung unklarer Ohnmachtsanfälle)

 

Ultraschalldiagnostik des Herzens:

  • Echokardiographie mittels B-, M-, CW-, PW-, und FD-Echocardiografie sowohl von transthorakal (TTE) und transösophageal (TEE)
  • Stressechokardiographie pharmakologisch und ergometrisch
  • Kontrastechokardiographie
  • Gewebedoppler des Herzens

 

Gefäßdiagnostik:

  • Duplexsonographie der Halsschlagadern
  • Duplexsonographie der Bauch-/Becken-/Beinarterien und -venen
  • Duplexsonographie der Nierenarterien und -venen
  • Duplexsonographie der Hauptschlagader (Aorta abdominalis)
  • Dopplersonographische Verschlussdruckmessung der Beinarterien (ABI)
  • Funktionsdiagnostik (Gehstreckenmessung, Ratschow-Lagerungsprobe, Allen-Test)
  • CoaguChek Schulungen bei Marcumarpatienten (Termine nach Vereinbarung)

 

Pneumologische Diagnostik:

  • Spirometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Bronchoskopie (Lungenspiegelung) mittels flexiblen Bronchoskopen
  • Blutgasanalysen
  • Untraschalluntersuchung des Rippenfells
  • Punktion von Pleura und Pleuranahen Strukturen
  • Biopsien und Bürstenzytologie des Bronchialbaums
  • Blutstillung im Bronchialsystem  

 

Synkopendiagnostik:

  • Implantierbarer Eventrecorder (Ereignisaufzeichnung zur Abklärung unklarer Ohnmachtsanfälle)
  • Kreislauftest nach Schellong
  • Langzeit-Blutdruckmessung

und natürlich die dazu gehörige kardiologische Basisdiagnostik (Echokardiographie, Langzeit-EKG, Ergometrie, Duplexsonographie der Halsschlagadern). 

 

Herzkatheterlabor:  

Die Abteilung verfügt über ein modernst ausgestattetes Herzkatheterlabor (Toshiba) zur Akutversorgung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom (instabile Angina pectoris, Nicht ST-Streckenhebungsinfarkt, ST-Streckenhebungsinfarkt) sowie von Elektivpatienten mit Verdacht auf koronarer Herzerkrankung oder einem Klappenfehler.

Schwerpunkte des Katheterlabors:

  • Diagnostische Koronarangiographien (Herzkatheteruntersuchung) mit Laevokardiographie
  • Rechtsherzkatheteruntersuchung
  • PTCA und Stentimplantation (bare-metal Stents, Medikamenten-beschichtete Stents)
  • Implantation passagerer Herzunterstützungssysteme (intraaortale Ballongegenpulsation, IABP) bei Patienten im akuten kardiogenen Schock
  • Renovasographie
  • Bestimmung der fraktionellen Flussreserve (FFR)
  • Endomyokardbiopsie

 

Rhythmologie:

  • Implantation von antibradykarden 1- und 2-Kammerschrittmachern, ggf. mit Option des Tele-Monitorings
  • Implantation von 1- und 2-Kammerdefibrillatoren, ggf. mit Option des Tele-Monitoring
  • Implantation kardialer Resynchronisationssysteme (CRT) in Kooperation mit dem Marienhaus Klinikum Saarlouis-Dillingen
  • Implantation von Event-Recordern zur Diagnosestellung bei unklaren Synkopen
  • Ambulante Herzschrittmacher- und Defibrillatornachsorge aller Hersteller und Gerätetypen (Schrittmacher- und Defibrillatorambulanz, Dienstag und Donnerstag ab 14 Uhr, Termine nach Vereinbarung, kassenärztliche Ermächtigung)
  • Medikamentöse und elektrische Kardioversion bei tachykarden Herzrhythmusstörungen, gegebenenfalls Überstimulation
  • CoaguChek Schulungen bei Marcumarpatienten (Termine nach Vereinbarung)

 

Endoskopische Untersuchungstechniken

  • Ösophagogastroduodenoskopie mit Videoendoskopie, stationär und ambulant auf Anfrage
  • Ileokoloskopie mit Videoendoskopie, stationär und ambulant auf Anfrage
  • Rekto- Proktoskopie
  • Endoskopisch-retrograde Cholangio-Pankreaticographie (ERCP)

 

Endoskopische Therapie:

  • Blutstillung im Magen-Darm-Trakt mittels Medikamenteninjektionen, und Clip-Techniken, Sklerosierungstherapie, Gummibandtechniken, Kompressionstechniken
  • Duodenale und gastrale, perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG), nasale Ernährungssonden
  • Dekompressionssonden
  • Polypektomien im Magen-Darm-Trakt
  • Endoskopische Papillotomien
  • Steinextraktion und Lithotrypsie in Gallenwegen und Bauchspeicheldrüsengang,
  • Biopsien und Bürstenzytologie des Gallen- und Bauchspeicheldrüsengangs

 

Weitere Untersuchungstechniken und -therapien:

  • Ultraschalluntersuchung aller Organe und Weichteile
  • Diagnostische und therapeutische Punktionen von Thorax, Abdomen, Schilddrüse, Knochenmark und Leber

 

Labordiagnostik:

  • Elektrolyte, AT III, Blutbild mit Vordifferenzierung, Quick, PTT, INR, Fibrinogen, Immunologie, Tumormarker, Troponin T hs, D-Dimere, Zytologie, Austriche, Urinstatus und –sediment, BGA, Laktat, Blutzucker sowie Parameter von Leber und Bauchspeicheldrüse, Niere, Fetten und Schilddrüse.

Weitere Spezialdiagnostik erfolgt in Zusammenarbeit mit Bioscentia und einem niedergelassenen Pathologen. 

Fortbildung und wissenschaftliche Aktivitäten der Klinik

  • Abteilungsinterne ärztliche Besprechung (täglich)
  • Abteilungsinterne ärztliche Fortbildungsreihe (wöchentlich)
  • Patienten-Fortbildungsreihe „Medizin verstehen – von Ärzten für Jedermann“  (jeden zweiten Mittwoch im Monat, außer Januar, Juli, August und Dezember)
  • Ärztlicher Qualitätszirkel gemeinsam mit den anderen Fachabteilungen des Krankenhauses und niedergelassenen Ärzten (3-monatlich)
  • Wissenschaftliche Symposien zu aktuellen medizinischen Themen
  • Es  besteht die Möglichkeit zu wissenschaftlicher Arbeit und zur Promotion
  • Priv.-Doz. Dr. Müller-Best leitet gemeinsam mit Dr. Baumhäkel (Caritas Klinik St. Theresia, Rastpfuhl) das Seminar Angiologie für Medizinstudenten des Universitätsklinikums des Saarlandes.
  • Teilnahme am NSTE-ACS-Troponin-Register Saarbrücken-Ottweiler-Saarlouis.

Team

Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Müller-Best

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Albert Luxemburger

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Gastroenterologie, Notfallmedizin

Dr. med. Esther Rüdenauer-Czech

Oberärztin, Fachärztin für Innere Medizin, Kardiologie, Notfallmedizin

Meinhard Schindler

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin, Betriebsmedizin Dipl.-Ing. Biomedizin-Technik

Aleksander Sobolewski

Oberarzt, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie

Anästhesie

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Anästhesie, Intensivmedizin und Schmerztherapie

Die Anästhesieabteilung versteht sich als Bindeglied zwischen operativer und konservativer Medizin, Diagnostik und Therapie.

Unsere Abteilung betreut pro Jahr ca. 3000 operative und diagnostische Eingriffe bei Patienten aller Risiko- und Altersklassen.

Individuell auf den Patienten abgestimmt, bieten das Team von Ärztinnen und Ärzte der Fachrichtung "Anästhesiologie" - teilweise mit Zusatzausbildung "Intensivmedizin", "Schmerztherapie", "Notfallmedizin" - in Zusammenarbeit mit den Anästhesiepflegekräften alle gängigen Narkoseverfahren mit modernsten Narkose- und Überwachungsgeräten an.

Seit 2004 untersteht die Abteilung der Leitung von Chefarzt Dr. med. Martin Bier.

Der Aufgabenbereich der Abteilung für Anästhesie umfasst die:

  • Allgemeinanästhesie
  • Regionalanästhesie
  • perioperative Intensivtherapie
  • ambulante und stationäre Schmerztherapie
  • die organisatorische Leitung der
    interdisziplinären Intensivstation
  • die Einsatzleitung für den Notarztwagen

 

Nach langdauernden Operationen oder bei schweren Grunderkrankungen werden die Patienten rund um die Uhr auf der Intensivstation mit 8 interdisziplinären Betten von speziell ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut; dabei ist unsere Intensivstation in der Lage, drei Beatmungsfälle gleichzeitig zu versorgen.

Rund um die Uhr stehen unsere Ärztinnen und Ärzte für die Akut-Schmerzbekämpfung zur Verfügung.
Frisch operierte Patienten können sich von unserem Akut-Schmerz-Dienst betreuen lassen, wenn die Standard - Schmerztherapie auf der Allgemeinstation nicht ausreichen sollte.

 

 

Leistungsspektrum

Unser Leistungsspektrum auf einen Blick:

Vor der Operation:

  • Prämedikationsambulanz (sogenannte Narkosesprechstunde)
  • Eigenblutspende

 

Während der Operation:

  • Vollnarkose (Intubations-, Masken- und Kehlkopfmaskennarkose)
  • Nichtinvasive und invasive Kreislaufüberwachung
  • Intraoperative Messung der Narkosetiefe
  • Regionalanästhesieverfahren:

    • rückenmarksnah (Spinal- und Epiduralanästhesie)
    • periphere nervenblockaden (Anästhesie einzelner Körperregionen: Arm, Bein, Schulter, Halsschlagader)

  • Aufbereitung von Wundblut

 

Nach der Operation:

  • Postoperative Schmerztherapie mittels Katheterverfahren (sogenannte Plexuskatheter bei Schulteroperationen, Femoraliskatheter bei Knieoperationen, Periduralkatheter bei größeren Bauch- oder Blutgefäßoperationen)
  • Patientengesteuerte Analgesieverfahren (sogenannte PCA-Pumpen)

 

Wir wissen um Ihre Ängste und Nöte, wenn Sie oder einer Ihrer Angehörigen sich einer Operation und Anästhesie unterziehen müssen. Daher können Sie versichert Sein, dass wir uns kümmern werden, d. h.:

  • durch gezielte Voruntersuchungen und ggf. Anordnungen Ihr persönliches Risiko zu erkennen und zu minimieren
  • den Bedarf an Fremdblutkonserven durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren
  • mit Ihnen gemeinsam das für Sie geeignete Anästhesieverfahren auszuwählen
  • Sie während der Operation mit modernster Technik zu überwachen
  • Ihnen die schonendsten Anästhesieverfahren und - medikamente zu verabreichen
  • Sie im Aufwachraum, ggf. auf unserer Intensivstation, bestens zu betreuen
  • das für Sie am besten geeignete Schmerztherapieverfahren anzuwenden

 

In keiner Situation sind Sie so gut behütet und sicher wie während einer Anästhesie!

Wissenswertes

  • Individuelle Schmerztherapie

In Abhängigkeit vom Eingriff wird ein spezielles Schmerztherapieverfahren (Katheterverfahren) angewandt, so dass die Patienten nach der Operation keine Schmerzen erdulden müssen.

 

  • Interdisziplinäre Intensivstation

Nach großen Operationen oder bei schlechtem Allgemeinzustand werden die Patienten auf die interdisziplinäre Intensivstation verlegt, deren Leitung der Anästhesieabteilung obliegt.

Die schiedenen Körperfunktionen werden mit einer modernen Monitoranlage überwacht (nichinvasiv oder invasiv). Vorübergehend beeinträchtigte oder ganz ausgefallene Körperfunktionen werden medikamentös und maschinell unterstützt (z. B. künstl. Beatmung oder Dialyse).

Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Innere Medizin. Schwerpunkte stellen die Intensivtherapie nach großen orthopädischen und gefäßchirurgischen Operationen dar sowie die Intensivbehandlung der Sepsis (Blutvergiftung).

 

  •   Warum Eigenblut?

Zunächst schafft der Kontakt mit den Ärzten und Pflegern der Anästhesieabteilung im Rahmen der Eigenblutspende schon vor der stationären Aufnahme beim Patienten Vertrauen und kann Ängste abbauen.
Außerdem verträgt der Mensch sein gespendetes Blut immer ohne Probleme und eine Infektion durch Fremdspender mit Hepatitis B oder C, sowie der Immunschwäche AIDS ist ausgeschlossen.

 

  • Notarztwagensystem

Im Jahr 1972 richtete das damalige Kreiskrankenhaus Ottweiler als erstes Krankenhaus im Saarland unter der Leitung der Anästhesieabteilung ein Notarztwagensystem ein. Seitdem wird an 365 Tagen im Jahr, 24 Stunden täglich schwerkranken oder schwerverletzten Patienten qualifizierte ärztliche Versorgung gewährleistet. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit der am Krankenhaus befindlichen Rettungswache.   

Team

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor, Facharzt für Anästhesie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement;

Telefon:06824 307-233
Telefax:06824 307-534
E-Mail:anaesthesie.​otw@​marienhaus.​de

Dr. med. Holger Zimmer

Oberarzt, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Praktischer Arzt

Dr. med. Martin Gutjahr

Oberarzt, Facharzt für Anästhesie und Notfallmedizin

Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Klinik für Chirurgie/Gefäßchirurgie

Gefäßerkrankungen sind häufig und können katastrophale Folgen haben, wie z. B. einen Schlaganfall bei verengter Halsschlagader, ein „offenes Bein“ bei schweren Venenleiden oder sogar einen plötzlichen Tod bei geplatztem Aortenaneurysma.

Die Klinik für Chirurgie / Gefäßchirurgie unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Ahmad Ardestani hat sich von der operativen Behandlung auch auf die Gefäßtherapie mit Kathetertechniken (minimal-invasiv) durch Ballon(katheter)dilatation und dem Einbringen von Metallstützen (Stents) sowie Gefäßprothesen / Endoprothesen spezialisiert. Sie ist Leistungserbringerin im interdisziplinären Gefäßzentrum Ottweiler, das in enger Zusammenarbeit mit den Angiologen und Radiologen arbeitet.

In der Klinik wird das gesamte Spektrum der Gefäßkrankheiten (arterielle und venöse) behandelt. Im operativen Bereich erfolgen sämtliche Eingriffe in das arterielle und venöse System, die nicht an einen extrakorporalen Kreislauf (Herz-Lungen-Maschine) gebunden sind in Zusammenarbeit mit der Interventionellen Radiologie. Je nach Schwere des Krankheitsbildes steht eine interdisziplinäre Intensivstation zur Verfügung.

In unserem seit Jahren etablierten Shuntzentrum wird das operative Spektrum durch die Neuanlage oder Korrektur von Shunts oder Kathetersystemen zur Dialyse ergänzt.

Unser Anspruch ist es, Ihnen als Patientin oder Patient eine umfassende Behandlung anzubieten. Daher gehört die Gefäßsprechstunde, in der Sie sowohl zur konservativen Behandlung wie auch zu Operationsindikationen beraten werden können, ebenso wie eine Bewegungsgruppe für Menschen mit Gefäßerkrankungen (Gefäßsportgruppe), Diätberatung und ein Raucherentwöhnungsprogramm zu unserem ambulanten Angebot.

Leistungsspektrum

  • Die Gefäßchirurgie beseitigt Engstellen und Verschlüsse an Hals-, Bauch-, Becken- und Beinschlagadern. Verschiedene Methoden zur lokalen Gefäßerweiterung oder zum Gefäßersatz (Bypass) stehen hier zur Verfügung.

  • Bei Notfällen wird im Operationssaal eine Angiografie durchgeführt und die Erkrankung mittels einer Aufdehnung, einer Stenteinlage, eines Bypasses oder der Kombination dieser Verfahren (Hybrideingriff) behandelt.

  • Bei Aussackungen der Bauchschlagader kann diese direkt ersetzt oder in vielen Fällen ohne Bauchschnitt durch ein „minimal-invasives“ Vorgehen (Stent-Graft) mit Hilfe eines Zugangs über die Leiste von innen geschient und somit ausgeschaltet werden.

  • Ergänzt wird das operative Spektrum durch die Neuanlage oder Korrektur von Zugangswegen zur Dialyse (Shunt-Chirurgie) und Anlage des Peritunealkatheters,

  • von Venenkathetern zu Infusions- und Chemotherapie

  • die moderne Behandlung von Krampfaderleiden durch z. B. minimalinvasive endovaskuläre Katheterverfahren sowie

  • die Behandlung vom diabetischen Fuß

Unser Anspruch ist es, Ihnen als Patientin oder Patient eine umfassende Behandlung anzubieten.

  • Daher gehören: die Gefäßsprechstunde, in der Sie zu konservativen und operativen Behandlungsmöglichkeiten beraten werden können

  • die Diätberatung

  • ein Raucherentwöhnungsprogramm

  • modernes Wundmanagement

zu unserem ambulanten Angebot.

Ihre Ansprechpartnerin

Diabetikerselbsthilfegruppe: Sr. Dagmar Pyka

Team

Dr. med. Ahmad Ardestani

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Ute Nehrbauer

Oberärztin, Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie, Fachärztin für Unfallchirurgie

Christoph Kuntz

Oberarzt, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Sr. Dagmar Pyka

Gefäßmedizinassistentin, Wundmanagement

Diagnostik

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Wir versorgen unsere Patienten mit CT-, Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen

Fast alle Patienten unseres Krankenhauses werden im Laufe der Behandlungen auf irgendeine Weise von diesen Abteilungen untersucht. Dies gilt nicht nur für stationäre, sondern auch für ambulante Patienten unserer Chefarzt- und Institutsambulanzen sowie für Notfallpatienten. Neben den Röntgenaufnahmen, die sie kennen, führen wir auch sehr spezielle, technisch aufwendige Untersuchungen durch.

Unsere Schwerpunkte sind Röntgenuntersuchungen des Dünn- und Dickdarmes, die Computertomographie bei komplizierten Knochenbrüchen, bei Schädel-Hirnverletzungen, bei Schlaganfällen und Hirnblutungen .

Die Blutgefäßdiagnostik ist ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld. Bei Krampfadern führen wir spezielle Venendarstellungen durch.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die Ultraschalluntersuchung. Wir versorgen alle Patienten des Krankenhauses mit Ultraschalluntersuchungen des Bauches, der Schilddrüse, der Gelenke und der Weichteile.

Information und Terminvereinbarung:

Röntgen:    Tel: 0 68 24 / 307 206
Ultraschall: Tel: 0 68 24 / 307 267

Bitte haben Sie Geduld, wenn Sie einmal warten müssen. Wir führen
häufig Notfalluntersuchungen durch.

Gefäßzentrum

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Wir sind für Sie da!

Interdisziplinäres Zentrum für Gefäßerkrankungen der Marienhausklinik Ottweiler - Teamarbeit ist unsere Stärke!


Glücklicherweise hat die Gefäßmedizin in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Hierzu gehören eine verfeinerte Früherkennung von Gefäßerkrankungen durch moderne Ultraschalluntersuchungen, eine verbesserte medikamentöse Therapie und die ständige Weiterentwicklung katheter-technischer und konventionell-gefäßchirurgischer Therapieverfahren.
Um jedem einzelnen Patienten eine optimale Therapie anbieten zu können, wurde im Jahre 2009 das interdisziplinäre Zentrum für Gefäßerkrankungen (Gefäßzentrum) an der Marienhausklinik Ottweiler ins Leben gerufen.

Die Gefäßchirurgie (Chefarzt Dr. Ahmad Ardestani), die Interventionelle Radiologie (leitender Arzt Dr. Thomas Frenzel) sowie die Innere Medizin mit der Kardiologie/Angiologie (Chefarzt Priv.- Doz. Dr. Patrick Müller-Best) haben ihre Zusammenarbeit eng verzahnt, um auch unter Einbeziehung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse die bestmögliche Behandlung anbieten zu können. Zusammen mit der fachärztlichen (Nephrologen, Neurologen und Diabetologen) und hausärztlichen Versorgung wollen wir somit einen dauerhaften Behandlungserfolg gewährleisten.

Leistungsspektrum

In unserem interdisziplinären Team werden folgende Erkrankungen diagnostiziert und behandelt:

  • Erkrankungen der Venen (Krampfadern, Beinvenenthrombosen)
  • Verengung der Halsschlagader (Carotisstenose)
  • Krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader (Aneurysma)
  • Einrisse in der Gefäßwand der Hauptschlagader (Aortendissektion)
  • akute und chronische Durchblutungsstörungen der Beine (Schaufensterkrankheit)
  • Verengung der Nierenarterien und Eingeweidenarterien
  • Neuanlage oder Korrektur von Shunts oder Kathetersystemen (zur Dialyse)
  • Venenkatheter (zur Infusions- und Chemotherapie)
  • Diabetischer Fuß
  • entzündliche Gefäßerkrankungen

Team

Dr. med. Ahmad Ardestani

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Dr. med. Thomas Frenzel

Leitender Arzt für diagnostische interventionelle Radiologie, Facharzt für Radiologie

Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Müller-Best

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Endoprothetikzentrum

Standort: Marienhausklinik Ottweiler

Leistungsspektrum

In der Marienhausklinik Ottweiler werden künstliche Hüft- und Kniegelenke auf höchstem medizinischen Niveau implantiert und getauscht. Unter strenger Einhaltung der Indikationskriterien wurdenim Jahre 2015 insgesamt 428 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert, darunter 70 Wechseloperationen und 40 endoprothetische Versorgungen bei Frakturen. Chefarzt Dr. Joachim Wagner und drei Oberärzte bilden das Team der sogenannten Hauptoperateure, die mit den Mitarbeitern anderer Disziplinen (Anästehsisten, Pflegende, Schmerz - und Physiotherapeuten) eng zusammenarbeiten, um für Sie als Patient das optimale Behandlungsergebnis zu erzielen.

Qualitätsmanagement

Das EndoProthetikZentrum wurde nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erfolgreich zertifiziert.

Knie-Endoprothetik

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ist die Implantation eines künstlichen Kniegelenkes erforderlich. Bei dieser Operation werden zunächst die durch die Arthrose zerstörten Gelenkanteile entfernt. Ist nur der innere oder der äußere Gelenkabschnitt geschädigt, ist die Implantation einer sogenannten Schlittenprothese möglich, bei der nur der betroffene Gelenkabschnitt endoprothetisch ersetzt wird. Sind mehrere Gelenkanteile oder die Kniescheibe von dem Verschleiß betroffen, muss ein Oberflächenersatz, bei dem alle Gelenkanteile ersetzt werden, durchgeführt werden. In diesen Fällen kommt in unserer Klinik am, häufigsten die Innex®-Prothese der Firma Zimmer® zur Anwendung. Ein weiterer verwendeter Prothesentyp ist das PFC®-Knie der Firma DePuy®. Die Prothesen sind durch ein bewegliches Polyethyleninlay gekennzeichnet. Hiervon verspricht man sich eine längere Haltbarkeit der Prothese.

Im Falle einer nachgewiesenen Metallallergie besteht die Möglichkeit zur Verwendung speziell beschichteter Prothesen, z.B. das Oxinium® Knie der Fa. Smith & Nephew®.

Bei einer starken Fehlstellung des Kniegelenkes im Sinne einer fortgeschrittenen X- oder O-Beinstellung mit begleitender ausgeprägter Lockerung der Seitenbänder muss eine so genannte gekoppelte Prothese implantiert werden, um die Stabilität des Kniegelenkes wiederherzustellen. Dies ist erfreulicherweise nur in Ausnahmefällen notwendig. Diese Prothese findet auch, neben anderen speziellen Prothesensystemen, Anwendung bei Prothesenwechseloperationen, die in unserer Klinik häufig durchgeführt werden.

Im Rahmen der Vorbereitungen für die Operation wird durch unsere Anästhesieabteilung, wenn erforderlich und durchführbar, eine Eigenblutspende veranlasst.

 

 

Team

Dr. med. Joachim Wagner

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spez. Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Arthroskopische Chirurgie

Dr. med. Ralph Dubitscher

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie und Chirurgie, Notfallmedizin

Volker Gehring

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Dr. med. Mark Reinert

Leiter Sektion Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin

Interventionelle Radiologie

Leitung

Dr. med. Thomas Frenzel

Leitender Arzt für diagnostische interventionelle Radiologie, Facharzt für Radiologie

Intermediate Care

Orthopädie und Unfallchirurgie

Leitung

Dr. med. Joachim Wagner

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spez. Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Arthroskopische Chirurgie

Sekretariat

Ursula Büchel

Telefon:0682 307-223
Telefax:06824 307-199
E-Mail:orthopaedie.​otw@​marienhaus.​de

Sonja Jung

Telefon:06824 307-214

Ambulante Sprechstunden für Orthopädie, Unfallchirurgie und DA-Sprechstunden

Montag         09:00 -11:00 Uhr
Dienstag       08:00 -11:00 Uhr
Mittwoch       13:00 -15:00 Uhr
Donnerstag  08:00 -11:00 Uhr
Freitag          08:00 -11:00 Uhr

Terminvereinbarung: Sonja Jung
Telefon:                     06824 307-214

Spezial- und Privatsprechstunden jeweils nach Vereinbarung

Terminvereinbarung:Ursula Büchel
Telefon:06824 307-223

Ambulante Behandlungen von Kassenpatienten sind nur mit Überweisung von orthopädischen Fachkollegen oder zur Kontrolluntersuchung nach operativer Therapie möglich.

Sprechstunde Dr. med. Kurt Ricke

Mittwoch 08:00 - 12:00 Uhr
Arbeitsunfälle jederzeit
Sekretariat: Sonja Jung

Pflege

Physiotherapie

Interdisziplinäre Intensivstation

Leitung

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor, Facharzt für Anästhesie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement;

Telefon:06824 307-233
Telefax:06824 307-534
E-Mail:anaesthesie.​otw@​marienhaus.​de

Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Müller-Best

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Sekretariat

Telefon:06824 307-102
Telefax:06824 307-103

Infomaterial für Patienten

Innere Medizin

Leitung

Priv.-Doz. Dr. med. Patrick Müller-Best

Chefarzt, Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Sekretariat

Christiane Decker

Telefon:06824 307-203
Telefax:06824 307-283
E-Mail:innere.​otw@​marienhaus.​de

Privatambulanz Chefarzt:
Mittwoch und Freitag nach Terminvereinbarung mit dem Sekretariat, Frau Christiane Decker

Infomaterial für Patienten

Anästhesie

Leitung

Dr. med. Martin Bier

Chefarzt, Ärztlicher Direktor, Facharzt für Anästhesie, spezielle anästhesiologische Intensivmedizin, Notfallmedizin und ärztliches Qualitätsmanagement;

Telefon:06824 307-233
Telefax:06824 307-534
E-Mail:anaesthesie.​otw@​marienhaus.​de

Sekretariat

Margret Rech

Telefon:06824 307 - 233
Telefax:06824 307 - 534
E-Mail:anaesthesie.​otw@​marienhaus.​de

Zertifizierungen

Infomaterial für Patienten

Chirurgie mit Schwerpunkt Gefäßchirurgie

Leitung

Dr. med. Ahmad Ardestani

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Sekretariat

Lydia König

Telefon:06824-307 213
Telefax:06824-307 514
E-Mail:chirurgie.​otw@​marienhaus.​de

Gefäßsprechstunden

Montag         13:00 -15:30 Uhr
Donnerstag   13:00 -15:30 Uhr

Diagnostik

Gefäßzentrum

Leitung

Dr. med. Ahmad Ardestani

Chefarzt, Facharzt für Chirurgie und Gefäßchirurgie

Sekretariat

Lydia König

Telefon:06824-307 213
Telefax:06824-307 514
E-Mail:chirurgie.​otw@​marienhaus.​de

Gefäßsprechstunde

Die erste Anlaufstelle unserer Patienten ist die Gefäßambulanz. Eine telefonische Anmeldung ist notwendig. In der Sprechstunde wird nach fachärztlicher Untersuchung geklärt, ob eine schwere Gefäßerkrankung vorliegt und welche weiteren Schritte notwendig sind.
Viele Untersuchungen können ambulant durchgeführt werden. Die Patienten werden ausführlich über das weitere Vorgehen und eine individuelle Therapie aufgeklärt.

Dr. med. Ahmad Ardestani
Chefarzt der Klinik für Chirurgie / Gefäßchirurgie

Montag:        13:00 Uhr - 15:30 Uhr
Mittwoch:      08:00 Uhr - 11:30 Uhr
Donnerstag: 14:00 Uhr - 15:30 Uhr

Infomaterial für Patienten

Endoprothetikzentrum

Leitung

Dr. med. Joachim Wagner

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spez. Unfallchirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, Wirbelsäulenchirurgie, Arthroskopische Chirurgie

Sekretariat

Ursula Büchel

Telefon:0682 307-223
Telefax:06824 307-199
E-Mail:orthopaedie.​otw@​marienhaus.​de

Hüft-Endoprothetik

Wichtige Informationen vorab zu den verwendeten Hüftimplantaten: Die bei uns im Haus eingesetzten Hüftprothesen entsprechen nachweislich dem höchsten Standard der Prüfstudien mit besten Ergebnissen in den Langzeitstudien. Bei weiteren Fragen können Sie sich jederzeit an das Sekretariat unserer Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter Tel. 06824 307-223 wenden.

Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß ist die Implantation eines künstlichen Hüftgelenkes erforderlich. Bei dieser Operation wird zunächst der durch die Arthrose zerstörte Hüftkopf entfernt. Anschließend wird die Gelenkpfanne zur Aufnahme der künstlichen Hüftpfanne vorbereitet und diese dann implantiert. Im dritten Teil des Eingriffes wird ein Metallschaft in den Oberschenkelknochen eingesetzt und das Kunstgelenk nach Aufsetzen des passenden Hüftkopfes wieder eingerenkt. Es erfolgt dann der Verschluß der Operationswunde.

In unserer Klinik stehen zahlreiche verschiedene Pfannen- und Schaft-Systeme zur Verfügung. Somit sind wir in der Lage, für jeden Patienten die exakt passende Prothese nach genauer digitaler präoperativer Planung zur Verfügung zu stellen. Hierzu wird anhand digital angefertigter Röntgenaufnahmen die jeweilige Prothese softwaregestützt am Computer individuell an der vorliegenden anatomischen Situation geplant. Die Wahl der Prothese hängt von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind vor allem das Alter des Patienten, aber auch die körperliche Verfassung vor der Operation, wie auch die anatomischen Vorraussetzungen von großer Bedeutung.

Bei jüngeren Patienten wird der Operateur am ehesten eine "zementfreie Prothese" auswählen, die ohne "Knochenzement" implantiert wird.

Bei Patienten mittleren Alters wird eine "teilzementierte Prothese", bei der der Schaft im "Knochenzement" implantiert wird, aus Gründen der höheren Stabilität und Langlebigkeit  bevorzugt.

Bei Patienten im fortgeschrittenen Alter ist es manchmal auch sinnvoll, sowohl Schaft wie auch Pfanne durch "Knochenzement" zu fixieren. Es erfolgt dann die Implantation einer „vollzementierten Prothese“.

In vielen Fällen kann der Ersatz des Hüftgelenkes auch durch eine sogenannte minimalinvasive Operationstechnik erfolgen. Die Vorteile hierbei sind eine Schonung der Muskulatur und die hierdurch beschleunigte Rehabilitation, sowie die kosmetisch nur sehr kleine Narbe.

Einen Sonderfall stellen Tumoren oder Metastasen im Hüftkopf oder Schenkelhals dar. Hierzu stehen Spezialprothesen zur Verfügung.
Da es sich um ein „Ersatzteil“ handelt, kann eine Hüftprothese im Laufe der Zeit locker werden. In diesem Fall ist eine Austauschoperation erforderlich. Hierbei werden der gelockerte Anteil (Hüftpfanne und/ oder Prothesenschaft) oder beide Prothesenteile ausgetauscht. Häufig sind Defekte im Knochen, vor allem im Bereich der Pfanne, auszubessern. Auch bei diesen Eingriffen können wir auf Spezialprothesen zurückgreifen, so dass wir auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.

 

 

Marienhausklinik Ottweiler

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