Endoprothetikzentrum der Marienhausklinik Ottweiler erfolgreich rezertifiziert

Erneut wurden die hohe Versorgungsqualität und die hohe Patientensicherheit bestätigt

Die vier Hauptoperateure des Endoprothetikzentrums freuen sich über die Rezertifizierung (v.l.): Oberarzt Dr. Volker Gehring, Oberarzt Dr. Ralph Dubitscher, Chefarzt Dr. Joachim Wagner und Dr. Mark Reinert, Leiter Sektion Fuß- und Sprunggelenkchirurgie

20.01.2017

Ende des vergangenen Jahres wurde das Endoprothetikzentrum (EPZ) der Marienhausklinik Ottweiler erfolgreich rezertifiziert. 2015 in der Klinik für Orthopädie etabliert und zertifiziert, musste das noch junge Zentrum nach nur einem Jahr unter Beweis stellen, dass es nicht nur die hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards einhält, sondern dass es sich auch hinsichtlich der Prozessoptimierung weiter entwickelt hat.
Das EPZ Ottweiler zeigte sich ausgezeichnet vorbereitet auf die Überprüfung durch die Auditoren der Zertifizierungsgesellschaft Initiative EndoCert (dahinter steht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie). Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, welche direkt und indirekt an der Versorgung der Patienten beteiligt sind, wurde eine sehr hohe Bereitschaft zur Mitwirkung und Weiterentwicklung des Zentrums bescheinigt. Auffallend sei die große Dynamik in der Fortentwicklung - so die Auditoren. Dabei sind die flache Hierarchie und die kurzen Wege innerhalb des EPZ von Vorteil. Zudem wurde von den Mitarbeitern rückgemeldet, dass viele der Neuerungen sehr positiv gesehen und als Verbesserungen wahrgenommen werden.
Die Versorgung der Patienten im EPZ erfolgt mit hoher Patientenorientierung und sehr guter Qualität - heißt es weiter im Abschlussbericht. Die vorgestellten Daten aus der Beteiligung am KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) bestätigten ebenfalls eine ausgezeichnete Qualität mit deutlich geringeren Infektraten als im Durchschnitt der untersuchten Kliniken.
Von den Patienten wurde der Umbau / Neubau der Station 6 mit Schaffung zusätzlichen Komforts sehr positiv aufgenommen. Damit konnte ein wesentlicher Kritikpunkt der Patientenbefragungen der Vergangenheit abgestellt werden.
Die verbleibenden Verbesserungsvorschläge werden in den nächsten Wochen ausgewertet und mittels eines Aktionsplanes mit festgelegten Zuständigkeiten und Zeitplänen umgesetzt werden.