Geschenke im Schuhkarton lassen Kinderaugen strahlen

Marienhausklinik unterstützt den „Weihnachtspäckchenkonvoi" von Round Table 9 und Ladies‘ Circle

Der Gabentisch in der Marienhausklinik Ottweiler ist gedeckt (v. li.): Dr. Philippe Cransac, Assistenzarzt, Marina Dillmann, stv. Pflegedienstleitung und Ute Bermann, Sekretärin des Pflegedirektors freuen sich über das Engagement der Klinikmitarbeiter und deren Kinder (Astrid Anna Oertel).

27.11.2018

Ottweiler. (aoe) „Eigentlich sind es die Kinder unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Projekt nun schon zum dritten Mal in Folge großzügig und mit viel Freude unterstützen“, erklärt Marina Dillmann, stellvertretende Pflegedienstleitung. Gemeinsam mit Dr. Philippe Cransac, Assistenzarzt der Gefäßchirurgie und aktiver „Tabler“ organisiert sie die Aktion „Kinder helfen Kinder“ und sorgt dafür, dass alle abgegebenen Päckchen pünktlich den Konvoi erreichen. Dieser macht sich Anfang Dezember auf den Weg nach Rumänien, Moldawien und nach Bulgarien. Am Steuer der LKW sitzen „Tabler" und „Ladies" von Round Table und Ladies’ Circle Deutschland. Sie nehmen meist unbezahlten Urlaub, um die liebevoll verpackten Weihnachtsgeschenke persönlich zu überreichen. Denn in diesen Ländern - mitten in Europa -  herrscht oft große Armut und viel zu vielen Kindern bleibt die Weihnachtsfreude verwehrt. „Nicht selten ist das Päckchen aus dem Weihnachtskonvoi, das einzige, das diese Kinder auspacken können", bestätigt Dr. Cransac, der sich schon seit vielen Jahren für dieses Projekt engagiert. „Dabei steht ein Grundgedanke im Mittelpunkt, dass Kinder Kindern helfen", erläutert der junge Arzt weiter. „Die Kinder, die zu Weihnachten beschenkt werden und auch die Kinder, die ein eigenes gut erhaltenes Spielzeug auswählen, um es zu verschenken".

Schon beim ersten Mal 2016 waren die Mitarbeiter der Marienhausklinik von diesem Projekt sehr angetan. Sie motivierten auch diesmal ihre Kinder, Freunde und Bekannte, beispielsweise Spielsachen, Aufkleber, Teddys, neue oder gut erhaltene Kinderkleidung, Schulbedarf, Geldbeutel, Tagebücher, Kalender, Alben, aber auch Süßigkeiten auszuwählen, welche man verpacken und verschicken kann. So kamen insgesamt 38 Päckchen zusammen. „Es freut mich, dass mein Sohn einige seiner Spielsachen abgegeben hat und es ist schön, dass die Kleidungstücke, aus denen er herausgewachsen ist, nun andere Kinderaugen zum Strahlen bringen", berichtet eine Mitarbeiterin der Klinik, nicht ohne Stolz. Bildergalerie

Weitere Informationen: www.weihnachtspaeckchenkonvoi.de