Nächstenliebe über viele Jahre spürbar gemacht

Im Beisein von Bürgermeister Holger Schäfer (4. v. li.), wurden Ernst Weißhaupt (3. v. li.), seine Frau Ursula (5. v. li), Ellen Anschütz (5. v.re.) und Elisabeth Welter (3. v.re.) vom Krankenhausdirektorium, Mitgliedern der Mitarbeitervertretung und dem Leiter der „Grünen Damen und Herren“, Reiner Quinten (re) verabschiedet. Foto: Ralf Hoffmann

30.08.2019

Drei „Grüne Damen“ und der Patientenfürsprecher der Marienhausklinik Ottweiler wurden in den „Ruhestand“ verabschiedet

Ottweiler. Ohne sie und ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft ärmer - ohne Menschen, die ein Ehrenamt begleiten. Ihre Tätigkeit ist eine wichtige Säule in unserem sozialen Gefüge, vieles wird durch sie erst möglich. In diesem Bewusstsein hat das Krankenhausdirektorium im Beisein von Bürgermeister Holger Schäfer und weiteren Gästen vier Ehrenamtliche der Marienhausklinik verabschiedet.

Im Krankenhaus Ottweiler gibt es eine ganze Reihe von Ehrenamtlichen, die regelmäßig für andere da sind. Es sind beispielsweise die „Grünen Damen und Herren“ der Ökumenischen Krankenhaushilfe, die durch ihr Wirken den Patienten die Zeit ihres Krankenhausaufenthaltes angenehmer machen. Denn es gibt immer mehr Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen kaum oder gar keinen Besuch erhalten. Ihnen ihre Aufmerksamkeit zu schenken, ist das Hauptanliegen der „Grünen Damen und Herren“. Sie haben Zeit für ein Gespräch, hören zu, machen kleinere Besorgungen oder begleiten die Patienten zur Therapie.

Einige der Teammitglieder sind schon viele Jahre im Dienst – drei von ihnen wurden Mitte August im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedet. “Ihre Tätigkeit ist gelebte Nächstenliebe. Und dafür erhalten Sie unseren großen Dank und Anerkennung“, wandte sich Krankenhausoberin Beate Leonhard-Kaul in ihrer Ansprache an Ursula Weißhaupt, Elisabeth Welter und Ellen Anschütz, die ihr Amt nach über 20 bzw. 15 und 16 Jahren niederlegten. Die drei Frauen waren sich einig, dass sie nicht nur gegeben haben, sondern auch viel zurückbekommen haben – von den Patienten und von den Kolleginnen und Kollegen. Dank regelmäßiger Treffen und gemeinsamer Ausflüge findet ein guter Austausch zwischen den Teammitgliedern statt. „Wir stärken uns gegenseitig und pflegen ein freundschaftliches Miteinander“, so Ursula Weishaupt. Das wird ihnen zukünftig sicherlich fehlen. Freudig nahmen sie den Blumenstrauß von Teamleiter und Kollege Reiner Quinten entgegen.

Alle Mitarbeiter*innen im Krankenhaus sind bestrebt, dass der Krankenhausaufenthalt für die Patienten so angenehm und problemlos wie möglich verläuft. Wenn es dennoch einmal Anlass für Kritik oder gar eine Beschwerde gibt, haben Patienten und ihre Angehörigen die Möglichkeit, sich an den Patientenfürsprecher zu wenden. Er ist wie die „Grünen Damen und Herren“ ehrenamtlich tätig, niemandem Weisungsgebunden und in seiner Funktion unabhängig. Dieses verantwortungsvolle Amt hatte in der Marienhausklinik Ottweiler Ernst Weishaupt seit 1998 inne. Als ehemaliger Richter war er für diese Aufgabe prädestiniert. „Und er hat seine Aufgabe so gut gemacht, dass er sie insgesamt drei Amtszeiten lang wahrnehmen durfte“, so Pflegedirektor Lothar Schramm in seiner Laudatio. Denn gemäß dem Saarländischen Krankenhausgesetz wird der Patientenfürsprecher für fünf Jahre gewählt. Reiner Weishaupt nahm sich der Probleme an, die direkt mit der Krankenhausverwaltung geklärt werden mussten, prüfte sie und trug sie den Ansprechpartnern vor – immer bemüht bei Unstimmigkeiten einen Konsens zu finden. Auch das ist gelebte Nächstenliebe. Ab September übernimmt Margot Jost diese Aufgabe.

Marienhausklinik Ottweiler

Hohlstraße 2-4
66564 Ottweiler
Telefon:06824 307-0
Telefax:06824 307-535
Internet: www.marienhausklinik-ottweiler.de www.marienhausklinik-ottweiler.de

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